»So!« sagte sie langgedehnt.

»Ja, natürlich!«

Auf seinem Gesicht lag bereits der Sonnenschein einer glücklichen Ehe, in ein paar Falten hatten sich sogar schon einige wichtige Sorgen niedergelassen. Er holte tief Atem.

Also am 5. August nach der Schule hatte er sich in der Heide mit der dritten Tochter des verstorbenen Rechtsanwalts Hellwege verlobt.

Noch dazu heimlich. Ja, er selbst wußte es kaum. Plötzlich war die Liebe gekommen, »wie der Frühling auf leisen Sohlen«, hatte er irgendwo einmal gelesen.

Er rückte näher und nahm Mariannes Hand. Nun mußte er wohl von Liebe sprechen.

»Haben Sie,« stotterte er, »haben Sie ... hast du mich lieb?«

Er erschrak über seine Frage und freute sich doch zugleich. Das spielte sich alles so ab, wie er es in Büchern gelesen hatte: Marianne wurde rot und flüsterte »Ja« und entzog ihm ihre Hand.

Er war glücklich und stolz.

Aber Marianne stand auf und nahm ihren Hut.