Unter allgemeinem Stühleschurren kam man ins Wohnzimmer.

»Nun, mein lieber Teetje, was machen Ihre landwirtschaftlichen Studien? Gehen Sie noch mal wieder nach Berlin zurück?«

Teetje antwortete schwerfällig, aber seine Stimme war schön und brachte Fülle in das unbewohnt riechende »beste Zimmer« des Pfarrhauses.

»Ich muß zusehen! Ich weiß es noch nicht genau, Herr Pastor! Mit Vater seiner Gesundheit wird es immer wackeliger! Es wird mir schwer genug werden, das Lernen aufzugeben. Wenn er mich braucht, muß ich natürlich hier sein.«

»Auch, wenn Sie mitten im Lernen sind?« fragte Julie interessiert.

»Gewiß, Fräulein.« Da war kein Zweifel.

»Sie können ja Ihre Arbeit auch hier draußen weiterbringen,« sagte Agnes Elisabeth freundlich vom Sofa her, wo sie neben Frau Allm saß.

Hinrich Teetje wurde heftig.

»Nein! Eins oder das andere! Lernen oder wirtschaften! Die Bücher oder der Hof!«

Sein schmales, fast rassereines Gesicht tiefte sich in einer Farbe, die irgend etwas Innerliches zudeckte.