»Du hast nicht den Mut, glücklich zu sein?«

Sie schwieg. Nach einer langen Weile sagte sie: »Ich darf auch nicht so weit von ihnen weggehen.«

»Du willst nicht mit mir kommen?«

»Jetzt nicht.«

»Später?«

»Später? — Willst du wiederkommen?«

Die Frage verhallte. Wohl antwortete er »Ja«, aber dieses Ja kam ein wenig später, als sie gehofft hatte. Nun hörte sie es nicht mehr.

Craner sprach weiter, aber es ging an ihr vorüber, ohne daß sie es verstand. Plötzlich blieb sie stehen: »Ich muß gehn. Ich danke Ihnen. Und ich ...« Sie kam nicht zu Ende. Einen Augenblick stand sie unbewegt. Dann wendete sie sich ab und ging in das Halbdunkel zurück.

Mechanisch setzte sie Schritt vor Schritt. Es war, als wenn sie an den Bäumen entlangglitte. Plötzlich empfand sie einen Schmerz. Sie drehte sich um. Er war nicht mehr zu sehen. Ihre Gedanken waren ausgelöscht, ihr Empfinden betäubt. Es tat wohl, zu stehen und sich nicht zu rühren.

Bis Menschenstimmen herüberkamen, von drüben, wo ein Landweg aus dem Moor herauskroch. »Wirst mich auch wieder küssen?«