II. Schottisches (eigentlich französisches) System. Dieses umfaßt Frankreich, Belgien, Italien, Griechenland, Rumänien, Spanien, Portugal, Mittel- und Südamerika.

III. Schwedisches System nebst den drei Weltkugeln, obschon diese ihm keineswegs angehören: Deutschland östlich der Elbe[20], Dänemark, Norwegen und Schweden.

Die herrschenden Richtungen sind folgende:

I. Aufgeklärter Theismus, ohne konfessionelle Färbung.

II. Früher Katholizismus, doch ohne Abhängigkeit vom Papsttum; jetzt entschiedenes Freidenkertum.

III. Protestantische Orthodoxie, doch mit Hoffnung auf Entwicklung im Sinne größerer Geistesfreiheit. —

Nachwort.

Aus dem Überblicke der freimaurerischen Systeme oder Lehrarten ist zu ersehen, daß der Freimaurer-Bund viele Mannigfaltigkeit und ein reiches Maß von Entwickelung und Gewissensfreiheit besitzt. Nicht wenig günstig ist für ihn, daß diese seine Eigenschaften noch lange nicht vollkommen sind (welche menschliche Einrichtung wäre dies?) und daher große Hoffnung auf Verbesserungen gehegt werden darf, ohne die ja eine Versumpfung unvermeidlich wäre. Daß er stetsfort an Zahl der Mitglieder zunimmt, und zwar vorzugsweise an jüngeren Kräften, berechtigt schon an sich zu Hoffnungen. Wie unser dem unerreichbaren Br. Goethe entnommenes Motto sagt:

Immer höher muß ich steigen,

immer weiter muß ich schaun,