Nach der Kommunion machte sich Hansl heim, so schnell er konnte. Es zog wieder sachte, sachte die Liebe zum Leben ein. Denn zu Hause erwartete ihn heute gewiß nicht mehr der Stecken, sondern Kaffee und „Guglhupf“ mit großen „Zibeb’n“[249].

Der Hansl hat alles „putzweg“ aufgegessen. Aber stehend verzehrte er das Frühstück. Die Mutter lud ihn zwar immer zum Sitzen ein:

„Hansl, setz’ dich! Mach’ dir’s kommod![250] Tragst uns ja den Schlaf aus!“

Aber der Hansl schüttelte den Kopf:

„Der birkene Segen von gestern wirkt noch!“

Als nach und nach Hansl’s Ohren abzuschwellen begannen und auch Mutters „Segen“ allgemach die Kraft verlor, kam ihm wieder der Verstand. Und da brachte er es leicht heraus, daß der verlorene Sündenzettel für ihn so verhängnisvoll geworden war.

Der Flatscher-Simele, so was man sagt, ein guter Freund, hatte den „Zettel“ gefunden, und war damit sofort wie ein Leichenbitter von Haus zu Haus gelaufen, um Hansl’s Missetaten an die richtigen Adressen zu befördern. Hatte auch zur Erweisung seiner Behauptung überall den Zettel mit Hansl’s eigenhändiger Unterschrift vorgewiesen.

Der Hansl hat aber dann ein gut Teil jener „seligmachenden Gefühle“, die seine erste Beichte in ihm ausgelöst, an den Simele weitergegeben, und ihm den Buckel vollgehämmert.