Schlump! fuhren die Klingen in die Scheiden, und Hahaha! und Hohoho! lachten die Reisigen, daß den Rossen ganz übel im Bauch wurde von der Erschütterung.
Die Kleine aber sprang vom Pferde, schüttelte die zerknillten Röcke, rieb sich ein bißchen in der Gegend, die den Sattel gefühlt hatte, und rief: »Also gut, ihr unverschämten Junker, jetzt geh' ich in eure Burg. Da mag's nett aussehen! Na, ich bin bloß gespannt, was ich da drinnen soll, in dem alten Wolfszwinger.«
»Braten, Jungfer, hahaha!«
»Betten machen, hohoho!«
»Strümpfe stopfen! Wämser flicken!«
»Weiter nichts? Das kann ich gut und noch viel mehr.«
Mit diesen Worten schritt die kecke, kleine Bestie über die Zugbrücke, als hätte sie zeitlebens keine andere Schwelle gekannt, zupfte den alten Christoph, der völlig Glasaugen gekriegt hatte vor blödem Staunen, am Bart, ging, während die zwölf Hufe über die Brücke donnerten, geradeswegs zum inneren Burghofe, guckte sich gelassen um und rief: »Ja so! Wieviel Lohn krieg ich denn?«
»Einen Dukaten für den Braten!« lachte Welf.
»Zwölf Batzen fürs Schüsselauskratzen!« lachte Ralph.
»Zehn Groschen für die süße Goschen!« lachte Rolf.