b) Man wendet Wörter an, welche die Naturlaute nachahmen (Onomatopöie oder Schallnachahmung), z. B. sausen, platzen, prasseln, rasseln, rollen, rauschen, heulen, murmeln, plätschern, rieseln, stampfen usw. Bekannt ist der Vers Ovids, in dem er das Quaken der Frösche nachahmt: „Quamvis sint sub aqua, sub aqua maledicere temptant.“ Prächtige Lautmalereien enthalten die folgenden Stellen:
Näher und näher
Kam das Gekling und das Klatschen der Peitsch’ und der Pferde Getrampel.
Voß, Siebzigster Geburtstag.
Und hohler und hohler hört man’s heulen.
Schiller, Taucher.
Höre, wie’s durch die Wälder kracht!
Aufgescheucht fliegen die Eulen.
Hör, es splittern die Säulen
Ewig grüner Paläste.