This man looked opon me, and let the plough stonden,
17) livelihood 18) lend 19) lieber And said, „seely man, why sighest thou so hard?
Gif thee lack lifelode,17) lene18) thee ich will
Swich good as God hath sent: go we, leve19) brother.“
[ Dritte Periode.]
Die altenglische Zeit.
(Von 1362 bis 1500).
Entstehung des englischen Volkes. Die volkssprache, deren grundlage das alte Angelsächsische blieb, hatte sich allmälig in demselben masse grössere geltung verschafft, als die geborenen Engländer sich aus dem zustande der unterdrückung erhoben, in welchen sie der sieg der Normannen versetzt hatte. Hauptmomente in dieser hinsieht sind der verlust der Normandie unter könig Johann (1206) und die von Heinrich III. und Louis IX. getroffenen bestimmungen, wonach die unterthanen der einen krone keinen grundbesitz auf dem gebiete der anderen haben durften (Matth. Paris ad an. 1244). Dadurch wurde das band zwischen Frankreich und England gelockert, welches unter Eduard III. vollständig zerreissen sollte. Die bürgerkriege unter Johann ohne land und Heinrich III., in welchen sehr viele alte barone und herren umkamen, hatten den normännischen adel in England geschwächt und englischen familien gelegenheit gegeben, zu würden und ansehen zu gelangen. Ersterer musste sich mit der sächsischen Yeomanry vermischen, als er dieselbe gegen die tyrannischen und zugleich schwachen könige aufrief und mit den abkömmlingen des sächsischen adels die Magna Charta errang; es konnte nicht länger eine schmach bleiben, ein Engländer zu sein, als die normännischen barone unter Heinrich III. die zuströmenden fremden aus Poitou und Aquitanien mit hilfe der sich erhebenden Engländer verjagten.[167] Matthew Paris nennt in diesem sinne den Normann Hugh Bigod einen virum de terra Anglorum naturalem et ingenuum, und diejenigen fremden, qui Reginae attinentes per eam introducti fuerant in Angliam, bezeichnet er als alienigenae. Und um dieselbe zeit will der erzbischof von York einige vom papste empfohlene geistliche nicht annehmen, „weil sie mit der englischen sprache nicht bekannt seien.“
Gründung der englischen Universitäten. Auch die erziehung der höheren stände erlitt im dreizehnten und noch mehr im vierzehnten jahrhundert durch die äussere trennung England’s von Frankreich eine bedeutende veränderung, welche, wenn sie auch die französische sprache als unterrichtssprache nicht augenblicklich zu verdrängen im stande war, doch die unter Eduard III. erfolgende sprachliche und geistige trennung der Engländer von den Franzosen anbahnte. Bis in die mitte des dreizehnten jahrhunderts pflegten die normännischen barone England’s ihre kinder in Frankreich erziehen zu lassen, wo sie fremden sinn oft mit fremden lastern kennen lernten: