A good man ther was of religioun
That was a poure Persone of a toun,
But riche he was of holy thought and werk;
He was also a lerned man, a clerk,
That Christes gospel trewely wolde he teche;
Benigne he was, and wonder diligent,
And in adversity ful patient,
And swiche he was ypreved often sithes;
Ful loth were him to cursen for his tithes,
But rather wolde he yeven out of doute
Unto his poure parishens aboute
Of his offering, and eke of his substance.

Mit welchem wohlgefallen hebt Chaucer hervor, dass der gute hirt seiner heerde ein gutes beispiel gab,

That first he wrought and afterwards he taught,

dass er die pfarrei keinem miethling überliess, nicht nach London lief, um sänger zu holen, oder in eine bruderschaft trat,

But dwelt at home and kepte wel his fold;

und was seine predigt anlangt, so war seine sprache mild gegen reuige, aber streng gegen halsstarrige, und zum schluss wird bemerkt:

But Cristes lore, and his apostles twelve
He taught, but first he followed it himselve.

Der pfarrer stammt aus dem bauernstande, und sein bruder, der ackersmann (plowman), welcher die gesellschaft begleitet, erhält wegen seiner gemüthlichkeit, arbeitsamkeit und gewissenhaftigkeit, mit welcher er alle seine pflichten erfüllt, das beste lob unseres dichters, der von ihm sagt, dass

Living in pees and parfite charitee,
God loved he beste with all his herte
At all times, were it gain or smerte,
And than his neighbour right as himselve.
He wolde thresh, and therto dike and delve,
For Cristes sake, for every poure wight
Withouten hire, if it lay in his might.

Nicht so gut als den mönchen und geistlichen ist es dem oxforder gelehrten in der welt gegangen; seine gelehrsamkeit und sein Aristoteles haben ihm nicht viel eingetragen, denn sein pferd ist so mager und dürr als er selbst: