In begleitung des ritters befindet sich sein sohn, a yonge squier,

A lover and a lusty bacheler
With lockes crull as they were laide in presse,
Of twenty yere of age he was I gesse.
* * *
Singing he was or floyting all the day;
He was as freshe as is the moneth of May;
Short was his goune, with sleves long and wide;
Wel coude he sitte on hors, and fayre ride:
He coude songes make, and wel endite,
Juste and eke dance, and well pourtraie and write.
So hote he loved, that by nightertale
He slep no more than doth the nightingale.

Vorzüglich ist die schilderung der priorin, der madame Eglantine, ihres näselnden singens, ihres schlechten Französisch

After the scole of Stratford atte Bowe.
For Frenche of Paris was to hire unknowe.

Auch ein lustiger mönch ist unter der gesellschaft, der in seinem stattlichen aufzuge aussieht, als wenn er einst abt werden würde; übrigens lebt er nicht gerade nach der klosterregel, weil sie schon etwas alt ist:

This ilke monk lette olde thinges pace,
And held after the newe world the trace.

Chaucer’s satyrische schilderung des verweltlichten und üppigen lebens mancher klosterbrüder spricht sich noch beissender in der vorführung eines anderen klosterbruders von einem der bettelorden aus, der bei dem almosensammeln fett geworden ist:

And knew wel the tavernes in every toun,
And every hosteler and gay tapstere.

Ein ablasskrämer (a gentil pardonere), welcher geraden wegs von Rom kommt und reliquien mitbringt, z. b. ein stück schleier der jungfrau Maria und einen theil des segels von St. Peter’s schiff, und mit allen seinen reliquien und ablässen an einem tage mehr geld macht, als ein armer landpfarrer in zwei monaten einnimmt, und ein kirchendiener (sompnour) mit feuerrothem gesicht und lüsternen augen, der gern kräftige weine trinkt und für geld alle sünder entschuldigt, welche er vor des archidiaconus gericht bringen sollte, vollenden Chaucer’s bild von den damaligen übelständen, welche sich in die kirche Christi eingeschlichen hatten, und zeigen uns klar, dass unser dichter ein anhänger Wycliffe’s und gegner der hohen geistlichkeit war, welche bei vielen gebrechen ihrer untergebenen beide augen zudrückte.

Dass Chaucer indessen nicht etwa ein verächter der religion war und auch die geistlichkeit nicht mit seiner satyrischen geissel strafte, wenn sie ihre schuldigkeit that, sieht man aus seiner schilderung des guten pfarrers, welcher an der wallfahrt theil nimmt. Von diesem heisst es: