[56.] Vergl. Wright’s Introductory Essay zu Biogr. Brit. Liter. A. S. Period. Seite 15. Ferner desselben Essays on subjects connected with the Literature, Popular superstitions and History of England in the Middle Ages. 8. London, 1846. vol. I. Seite 25, und Essay XIV. Adventures of Hereward the Saxon. vol. II. Seite 91.
[57.] Im Exeter manuscripte (Thorpe’s Codex Exoniensis, seite 352) kommt ein vollständig gereimtes, aber bis jetzt noch nicht verstandenes gedicht vor, in welchem auch die Alliteration nicht fehlt. In anderen gedichten werden gereimte verse stellenweise bemerkt. Allein dieses sind nur ausnahmen von der regel. Man vergleiche, was J. Grimm in der vorrede (seite XLIII) zu Andrêas und Elêne über reim und alliteration der angelsächsischen poesie sagt.
[58.] Vergleiche dagegen Grimm’s ansicht, dass die angelsächsischen gedichte in langzeilen von zwei hemistichen zu fassen seien, in der vorrede (seite LV.) zu Andreas und Elene.
[59.] The Anglo-Saxon Poems of Beowulf, the Traveller’s Song and the battle of Finnesburgh, edited by John M. Kemble. 8. London. 1833. Second edition, 1835. A Translation of the Anglo-Saxon Poem of Beowulf, with a copious glossary, preface and philological notes, by John M. Kemble, 8. London, 1837. Beowulf, das älteste deutsche, in angelsächsischer mundart erhaltene heldengedicht nach seinem inhalte und nach seinen historischen und mythologischen beziehungen betrachtet. Ein beitrag zur geschichte alter deutscher geisteszustände, von H. Leo. 8. Halle, 1839. Beowulf, ein heldengedicht des achten jahrhunderts, stabreimend übersetzt, mit einleitung etc. von L. Ettmüller. 8. Zürich, 1840. Ueber das geschlecht Beowulf’s vergleiche: Ueber die stammtafel der Westsachsen, von Kemble. 8. München, 1836, und Grimm’s recension darüber in den götting. gelehrt. anzeig. d. J.
[60.] In Leo’s alt- und angelsächsischen sprachproben, seite 88-92, und nochmals in dessen Beowulf mit deutscher übersetzung seite 79-88 besonders abgedruckt.
[61.] Dieselbe ist im druck erschienen unter dem titel: Codex Exoniensis. A Collection of Anglo-Saxon Poetry, from a manuscript in the library of the Dean and Chapter of Exeter, with an English Translation, Notes, and Indexes, by B. Thorpe. 8. London 1842 (published for the Society of Antiquaries of London). Dieses manuscript wurde der bibliothek des domes zu Exeter von Leofric, welcher im jahre 1046 als erster bischof nach Exeter kam, geschenkt. Dasselbe ist auf pergament in folio in einer schönen hand des zehnten jahrhunderts geschrieben, jedoch fehlen zu anfang, in der mitte und am ende einige blätter, und die schrift ist gegen das ende an vielen stellen unleserlich. (Siehe vorrede des herausgebers.)
[62.] Recensionen der Leo’schen sprachproben von L. Ettmüller in der allg. hall. literaturzeitung 1838, von Lappenberg in den berlin. jahrbüchern für wissensch. kritik. August 1838. Vergleiche hiermit fehlerverbesserungen zu den alt- und angelsächs. sprachproben in der vorrede zu Beowulf etc. von Leo. 8. Halle 1839. Eine besondere ausgabe des Traveller’s Song’s unter dem titel: Scopes vidsið, sängers weitfahrt, mit umfassender erklärung hat L. Ettmüller, Zürich 1839, veranstaltet.
[63.] Das Angelsächsische aus dem Codex Exoniensis, seite 326. 327.
[64.] Das geschichtliche in Beda’s werke dürfte in folgenden worten zu finden sein: „In huius monasterio Abbatissae (Hilda zu Whitby) fuit frater quidam divina gratia specialiter insignis, quia carmina religioni et pietati apta facere solebat, ita ut quicquid ex divinis literis per interpretes disceret, hoc ipse post pusillum verbis poeticis maxima suavitate et compunctione compositis in sua, i. e. Anglorum lingua proferret.... Canebat autem de creatione mundi et origine humani generis et tota Genesis historia: de egressu Israel ex Aegypto et ingressu in terram repromissionis, de aliis plurimis sacræ scripturæ historiis, de incarnatione dominica, passione, resurrectione et ascensione in coelum, de spiritus sancti adventu et apostolorum doctrina, item de terrore futuri judicii et horrore poenæ gehennalis ac dulcedine regni coelestis multa carmina faciebat.“
[65.] Caedmonis Monachi Paraphrasis Poetica Geneseos ac præcipuarum sacræ paginæ historiarum, abhinc annos MLXX Anglo-Saxonice conscripta, et nunc primum edita a Francisco Junio, Amst. 1655.