Am rauschenden Strome des göttlichen Feuers
Entstehet die Liebe und die Schatten entflieh’n;
Und die Welt belebt sich, es wachsen die Blumen
Und es kleidet der Wald sich in herrliches Grün.
1. Chor.
Oh Sonne! die du hoch am Himmel thronest
Und Alles erfüllest mit deinem Schein,
Du weißt, das deine Söhne das Feuer verehren,
Ruhig, ohne Verbrechen und rein.
2. Chor.
Es segnet der Gerechte dein leuchtendes Antlitz,
Und stumm im Finstern siehet die Welt;
Den elenden Bösewicht, der die Schatten suchend,
Lichtscheu, sich dem Verbrechen gesellt.
1. Chor.
Fackel, die du ewig am Himmel erglühest,
Ruhe spendest der Welt und Glück,
Heiter leuchtend, dein Volk zu trösten,
Ziehe dich nicht hinter Wolken zurück.
2. Chor.
Wenn trübe deinen Zorn du der Erde verkündest,
Brauset die See in tiefer Wuth,
Wenn heiter du glänzest, verbreitest du Stille
Und Meer und Wald athmen Liebesgluth.