Wohl hausten die Spanier mit den wilden Naturtrieben jener Jahrhunderte entsetzlich auf dem neuen Festlande; ihre Verbrechen aber wären immer Verbrechen des sechszehnten Jahrhunderts, Verbrechen, die allen Europäern gemein waren, welche die neue Welt überflutheten; eigentliche Verbrechen des Fanatismus jener Zeiten der Unwissenheit und des Irrthums; kurz, Verbrechen von Abenteurern, die wie alle europäischen Abenteurer, den Tod oder ihren Ehrgeiz an den Schätzen des jungfräulichen Amerikas zu sättigen suchten; wenn uns aber die ersten Blätter der Geschichte der neuen Welt beschwerlich fallen könnten, verdankten doch am Ende jene Regionen den Spaniern die Liebe zur Freiheit, und das wahre Christenthum, die sie zur Civilisation und Unabhängigkeit geführt haben. Und heute können wir zufrieden ganz Europa sagen: Sie nennen uns unsere Brüder!

Inhalts-Verzeichniß.


Einleitung.Seite
Kap.
1. Die katholischen Könige[1]
2. Columbus[7]
3. Mexiko[14]
4. Pizarro, Luque und Almagro[27]
5. Peru[39]
6. Tumbez[51]
7. Huldigung[61]
8. Fromme Bräuche[70]
9. Waffenstillstand[80]
10. Leichenbegängniß[89]
11. Taufe[98]
12. Feindseligkeiten[109]
13. Atahulpa[122]
14. Cajamalca[134]
15. Knechtschaft[145]
16. Verstärkung[156]
17. Cuzco[163]
18. Botschaft[172]
19. Sieg[188]
20. Duell[198]
21. Staatsklugheit[210]
22. Verurtheilung[223]
23. Die Anden[238]
24. Rache[254]
25. Schluß[269]