»Das Schicksal! Der Hauch der Vereinigten Staaten wird sich bald wie eine Wolke auf Frankreich und das neue Reich legen, wenn aber diese Wolke sich erhebt, werden zwei Dynastien für immer verschwunden sein!«

»Zum Teufel –«, rief der Fragesteller und stampfte mit dem Fuße, während er mit den Zähnen in dämonischer Wut knirschte.

»Es wird zwei verfluchte Nationen geben, wenn dieser Vorsatz ausgeführt wird«, sagte der Schlafende mit melodischer Stimme und so ruhig, daß es eher schien, als spreche er vom Gewinn und Verlust eines Spiels als von dem Schicksal von Königreichen.

Für einen Augenblick herrschte Schweigen; dann sagte Dhoula Bel:

»Und nun mein Los? Was, o Schläfer, siehst du über mir?«

Der Seher lächelte mild und streckte seine Hand gegen ihn und den großen Mann aus. Sie traten näher und ergriffen sie.

»Die Feindschaft von Jahrhunderten ist zu Ende!«

»Sie ist zu Ende!« wiederholte der Große.

»Sie ist zu Ende! Dein Werk ist getan – und das meine – und das deine –«, sagte der Seher, bei den letzten Worten auf Ravalette deutend. »Von nun an ist Ruhe für die Müden – ist Ruhe für dich! Wir drei sind nicht länger verurteilt, auf Erden zu wandeln – wir verlassen sie! Unsere Pfade gehen jetzt auseinander. Über unseren Häuptern stehen die Worte:

Ihr könnt dennoch glücklich sein!«