Drei Monate vergingen. Ein Leichenzug wand sich durch die Wege des Père-la-Chaise. Ein Sarg wurde in ein neues Grab gesenkt. An seinem Rande aber stand ein alter grauhaariger Mann, der ein schönes, gramzerrissenes Weib stützte. – Sie war erst vor kurzem Frau geworden.


Vier Monate: Es war am Vorabend meiner Abreise von Frankreich. Ich ging nach dem Friedhof und saß eine Stunde lang bei einem Grabstein, auf dem die Worte standen:

BEVERLY
Der Rosenkreuzer
»Ich erstehe neu aus meiner Asche«


Über dem Ozean. Ich betrat mein Vaterland wieder. Ich habe mich den Kenntnissen gewidmet, die mir mein Freund übermittelt hat.


Als ich gestern abends von der Rosenkreuzerloge, der ich angehöre, heimkehrte, sprach ich bei einer befreundeten Dame in der x-ten Avenue vor. Sie hielt ein reizendes kleines Kind in den Armen – »ein Knabe«, sagte sie, »ist er nicht schön? Gleicht er nicht seinem Vater?«

»Er gleicht ihm wundervoll«, erwiderte ich, »wie heißt er denn?«