[19] [Vgl]. K. Dirksen, Volkstümliches aus Meiderich, Bonn 1895, S. 44.
[20] P. Bahlmann, Westfälische „Spökenkieker“ und ihre Vorgeschichten, Münster 1897, S. 8-10 und 27-29.
[21] [Auf] einer Reise durch Schwaben besuchte Clemens August in Kaufbeuren die im Rufe der Heiligkeit stehende und mit der Gabe der Weissagung bevorzugte Franziskanerschwester Maria Crescentia (1682-1744) und bat diese in guter Laune, ihm etwas aus seinem künftigen Leben zu offenbaren. Die fromme Klosterfrau nahm anfänglich Abstand, seinem Begehren zu willfahren, gab aber endlich seinen wiederholten dringenden Bitten Gehör und weissagte dem Fürsten, daß er zwar viele Schlösser erbaut, aber doch in keinem derselben sterben werde. (F. E. v. Mering, Geschichte der vier letzten Kurfürsten von Köln, Köln 1842, S. 73 f.) Und wirklich starb Clemens August 1761 auf der kurtrierischen Feste Ehrenbreitstein, deren Spukgeschichten (s. Fr. Bülau, Geheime Geschichten etc., Bd. I, Leipzig 1850, S. 449-464) eine Hauptveranlassung gegeben haben, daß der letzte Kurfürst von Trier, Clemens Wenceslaus († 1812), seine Residenz nach Koblenz verlegte. Dem Tode Clemens Augusts gingen angeblich verschiedene Vorzeichen voraus: Auf einer Redoute, kurz vor seiner Abreise, wurde er überall von einer Totenmaske verfolgt, die, als man sich ihrer bemächtigen wollte, spurlos verschwunden war; die Gewichte der Hofuhr fielen herunter und die Pferde vor dem Reisewagen scheuten und wollten nicht weiter (F. E. v. Mering, Geschichte der Burgen etc., Heft 6, Köln 1842, S. 75). In der Nacht vorher wurde in Koblenz ein großes Getöse vernommen und im Thal ein prächtiger Leichenzug gesehen (Chr. v. Stramberg, Ehrenbreitstein, Coblenz 1845, S. 3 f.).
[22] Ueber die Jagdleidenschaft des Kurfürsten Clemens August s. Bonner Jahrbücher, Heft 99, Bonn 1896, S. 169 f.
[23] v. Waldbrühl l. c., S. 36.
[24] Schell l. c., S. 160 nr. 52.
[25] Vgl. (J. Kerner), Blätter aus Prevorst, 12. Sammlung, Stuttgart 1839, S. 115-117, v. Stramberg l. c., Bd. 4, 1856, S. 115-118; G. v. Breuning, Aus dem Schwarzspanierhause, Wien 1874, S. 3-5; W. Hesse, Der große Brand des kurf. Schlosses zu Bonn am 15. Jan. 1777, 2. Aufl., Bonn 1882, S. 14-19.
[26] Der Flügel des Residenzschlosses, welcher die Privatgemächer des Kurfürsten enthielt.
[27] A. v. Droste-Hülshoff, Bilder aus Westfalen (1840), III.
[28] Vgl. Schell l. c., S. 99 nr. 39.