Süß ist die Nachtigall der Nacht! Wenn ihre reine und mächtige Geige anhebt,

Fühlt sich der Körper auf einmal rein gemacht von seiner Taubheit,

alle unsere Nerven spannen sich auf dem Tonboden unseres

fühligen Leibes zu einer vollkommenen Skala,

Wie unter den geläufigen Fingern der stimmenden Hand.

Doch wenn er seine Stimme hören läßt, er selber,

Wenn der Mensch zu gleicher Zeit Bogen ist und Instrument

Und wenn das vernünftige Tier im Zittern seines Schreies abertönt,

O Lied und Sang des rechten starken Alt, o Seufzer des herzynischen

Waldes, o Trompeten auf der Adria!