„Weil sie so tief im Ameisenhaufen steckten.“

„Und wie kam das?“

„Weil die Ameisen einen Haufen über Valmika erbaut hatten.“

„Und wie kam das?“

„Weil er so lange regungslos in Selbstversenkung gesessen hatte.“

„Und wie kam das?“

„Weil er ein gewaltig großer Rishi war, ein mächtiger Rishi.“

Und wenn die Alten nun so bei der Spitze angekommen waren und die Jungen noch staunten, wie jemand ein so mächtiger Rishi werden könne, daß er mühelos ein ganzes Königshaus verfluchen könne, fuhren jene dann weiter fort:

Die Prinzessin lebte nun mit dem alten blinden Rishi Valmika mitten in einem großen Walde in einer Hütte; die unter einem gewaltigen Feigenbaume stand und bei der eine kleine, krystallklare Quelle vorbeifloß. Ging man aber mit dieser Quelle ein Stück mit, so wurde sie größer und größer und schließlich zu einem Wasserfall, unter dem der blinde Alte und sein junges Weib täglich badeten.

Frühmorgens, noch ehe die Sonne aufgegangen war, lernte die Königstochter vom Alten die Mantras dann ging sie in den Wald, um Wurzeln und Kräuter zu suchen, dann besorgte sie alle Arbeit im Hause und abends ging sie mit ihm zum Bade.