Ein Dutzend Rosenholzbäume breiteten dort ihr gewaltiges Geäst aus.
Wir fällten den schönsten mit dem Beil und mußten ihn ganz opfern, um ihm einen für mein Vorhaben passenden Zweig zu rauben.
Das Fällen machte mir Freude, und mit wahrem Vergnügen und freudiger Erregung in mir, ich weiß nicht welch göttlich rohe Begierde zu befriedigen, riß ich mir die Hände blutig. Nicht auf den Baum hieb ich ein, nicht ihn wollte ich überwältigen. Und dennoch hätte ich den Klang meines Beiles gern noch an andern Stämmen vernommen, als dieser am Boden lag.
Und was mein Beil mir im Takt mit den hallenden Schlägen sagte, war dies:
Den ganzen Wald mußt du niederschlagen!
Den ganzen Wald des Bösen vernichten,
Der seine Keime dir einblies mit giftigem Hauch!
Zerstöre die Eigenliebe in dir!
Zerstöre das Böse und reiß es heraus,
Wie die Lotosblume im Herbst!