Durch das Gewand von sehr durchsichtigem rosa Musselin schimmerte die goldige Haut ihrer Schultern und Arme. Zwei Knospen hoben sich schwellend an ihrer Brust. Es war ein schlankes, großes, kräftiges Kind von wunderbarem Ebenmaß. Aber in dem schönen Gesicht fand ich nicht jenen Typus wieder, der mir sonst überall auf der Insel begegnet war. Auch das Haar war ungewöhnlich buschig und leicht gewellt. In der Sonne bot alles dies eine wahre Orgie von Chrom.

Man sagte mir, daß sie von den Tongas abstamme.

Ich begrüßte sie, sie lächelte und setzte sich neben mich.

– Du hast keine Furcht vor mir? fragte ich.

– Aïta (nein).

– Willst du für immer in meiner Hütte wohnen?

– Eha (ja).

– Du bist nie krank gewesen?

– Aïta.

Das war alles.