Ein noch junges und außerordentlich liebenswürdiges Paar bewohnte sie. Meine Braut setzte sich neben die Frau und stellte mich vor.

– Dies ist meine Mutter, sagte sie.

Dann wurde schweigend ein Becher mit frischem Wasser gefüllt, von dem wir alle der Reihe nach feierlich tranken, als handele es sich um einen alten frommen Brauch.

Hierauf sagte die eben von meiner Braut als ihre Mutter bezeichnete Frau mit gerührtem Blick und feuchten Wimpern zu mir:

– Du bist gut?

Nicht ohne Verwirrung antwortete ich nach einer Prüfung meines Gewissens:

– Ich hoffe es.

– Wirst du meine Tochter glücklich machen?

– Ja.

– In acht Tagen muß sie wiederkommen. Wenn sie nicht glücklich ist, wird sie dich verlassen.