Sie hatte Nächte hindurch geweint, jetzt saß sie erschöpft und traurig, aber ruhig mit herabhängenden Beinen auf einem Stein, und ihre starken, festen Füße berührten das schmutzige Wasser.

Die Blume, die sie am Morgen hinters Ohr gesteckt hatte, war welk auf ihre Knie herabgefallen.

Hier und dort starrten andere, wie sie, matt, schweigend, düster, gedankenlos, auf den dichten Qualm des Schiffes, das uns alle für immer weit fort tragen sollte.

Und von der Schiffsbrücke aus glaubten wir, während wir uns immer weiter entfernten, mit dem Fernglas auf ihren Lippen noch lange jene alten maorischen Verse zu lesen:

Ihr leisen Winde von Süd und Ost,

Die ein zärtlich Spiel über meinem Haupte vereint,

Eilt schnell zur nächsten Insel hin.

Dort findet ihr im Schatten seines Lieblingsbaumes

Ihn, der mich verlassen hat.

Sagt ihm, daß ihr in Tränen mich gesehn.