Herr, der König ängstet sich
und bangt nach deiner Hilfe.
Die Mönche und Knaben:
Du gibst ihm seines Herzens Wunsch,
Du weigerst nicht, was sein Mund bittet.
Du überschüttest ihn mit gutem Segen,
Du setzest eine goldne Krone auf sein Haupt.
(Der Abbas, Alexios und Harald treten in die Kirche. Während die anderen folgen, schließt sich der Vorhang.)
Zweiter Aufzug.
Haus der Prinzessin Theophano in den großen kaiserlichen Gärten zu Byzanz. Der Vordergrund stellt eine nach rückwärts offene, von schlanken Säulen getragene Halle dar. Mosaikfußboden. Die Öffnungen zwischen den Säulen können durch Vorhänge geschlossen werden. Nach hinten schweift der Blick in einen weiten Garten. Der Hintergrund ist durch eine weiße Mauer geschlossen. Darüber hinweg sieht man die Kuppeln und Türme von Byzanz vor einem dunkelglühenden Abendhimmel. Links läuft den Garten entlang ein goldschimmernder Gang in die Tiefe. Ganz hinten nach links hin der Ausgang ins Freie. In der Mitte der linken Seitenwand eine Tür für die Dienerschaft. Vorn eine andere, groß, vergoldet, von einem schweren Vorhang überhangen. Dieser Tür gegenüber endet die Außenwand des Ganges in einer mächtigen Ecksäule, die in Sehhöhe das blasse Gesicht Christi mit der Dornenkrone wie aufgemalt zeigt. Rechts ist in den Garten hinaus ein runder Pavillon eingebaut, um einige Stufen erhöht, mit zierlichen Säulchen, die ein Kuppeldach tragen. Unten schmiegt sich an die Rundung des Pavillons eine mit Kissen belegte Marmorbank. In der Halle Sessel und zierliche runde Tischchen.