Den Gang herauf kommen als Trabanten zwei riesenhafte Neger mit gezogenen Schwertern; hinter ihnen der Haushofmeister der Prinzessin mit dem goldenen Stab. Dann Theophano in Mantel und Schleier, ein kostbares Gebetbuch vor der Brust tragend. Hinter ihr Eudokia, noch weiter zurück mehrere Sklavinnen, zuletzt abermals Trabanten.
Theophano
(geht noch ein paar Schritte innerhalb des Hauses langsam und mit gesenktem Kopf, wie in frommes Sinnen verloren. Dann plötzlich – nachdem der Haushofmeister und die beiden Neger links Aufstellung genommen haben – wirft sie den Kopf zurück und kommt schnell nach vorn. Sie verneigt sich flüchtig vor dem Haupt mit der Dornenkrone und reicht das Buch der Eudokia, die es ihrerseits an die Sklavinnen weitergibt):
Hier nimm! Das Buch!
Nimm mir den Schleier ab! –
Den Mantel auch! – Und fort damit! –
Und fort sie alle!
Eudokia
(spreizt die Finger der rechten Hand radförmig gegen das Gefolge, das sich daraufhin zurückzieht).
Theophano
(wirft sich in einen Sessel).
Eudokia
(steht abwartend daneben).