Warum mit Weh?
Alexios:
Als raffte meine Jugendwelt
all' ihre Köstlichkeit in eins,
um mir den Abschied zu erschweren.
Mir steht die Welt in Festesflammen,
und diese Sonne jauchzt Triumph.
Alexios:
Hast du, mein Freund, niemals empfunden,
daß Sonne – droht?
Harald (den Kopf schüttelnd):
Ich bin des Nordens Enkelkind.
Hab' ich das düst're Land
auch selber nie geseh'n –
der Väter Seele lebt in mir
und ihre wilde, wehe Sucht,
der Sonne nachzuzieh'n.
Wallfahrten geht des Nordens Herz
viel hundert Jahre schon
dem Süden zu.
Mit süßen Schmerzen lockt sein Gold,
sein Purpur und sein Blut.
(Er breitet sehnsüchtig die Arme nach dem Meer.)