– Nun wird die Sucht gestillt.
Dort liegt Byzanz!
Und morgen
sind unter Segel wir dahin.
Alexios:
Byzanz! Hast du vergessen,
daß wir Byzanz schon einmal sahen?
Daß wir als Kinder schon einmal
sein wildes Schrein vernahmen?
Klingt in den Ohren dir nicht mehr
das Wutgebrüll des Volks,
das, meinen Vater hingeschlachtet,
den Purpur von dem Leichnam riß
und kam, den Sohn zu töten?
Weißt du nicht mehr, wie wir bei Nacht
davongetragen wurden, weinend?
Wie wir von Schiffes Bord
die Flammen grausend sahen,
die Palast und Haus verzehrten?
Byzanz, die Mörderin!
So seh' ich sie.
Harald:
Nur umso stolzer macht mich das.
Als Flüchtling gingst du einst,
als Kaiser kehrst du wieder!
Alexios:
Als Kaiser! Ich versteh' es nicht.
Dasselbe Volk,
nach meinem Blute schrie es damals;
nun holt es mich hervor
aus meiner Einsamkeit,
daß ich es knechten soll.
Harald:
So knechte es! Wie's ihm gebührt.
Steh' auf der kaiserlichen Höh',
unnahbar!
Mir doch gib dein Schwert!