Nein – bleibt alle hier!
Was hier geschieht, geht alle an!
(an Haralds Halse):
Einziger du, der meine Seele
trunken macht!
Soll ich die Zwillingsschwester,
soll ich mein anderes Ich zerstören?
Theophano:
Dein anderes Ich!
Begreifst du das nun?
Ein anderes Ich ist deine Schwester!
Heiße Sehnsucht wohnt in uns beiden,
wandert durch unser Blut ohne Rast.
Weiße Flamme ward sie in dir,
die sich verehrend zum Himmel wendet.
In rote Gluten bin ich getaucht!
Der Erde Freuden begehr' ich mir!
Nimm deinen Himmel,
Laß uns das Leben!
Laß uns das lebenbegehrende,
jauchzende Kaiser-Byzanz!
(Jubelnder Zuruf der Archonten und Generale, die sich jetzt alle auf Seiten der Theophano schieben. Nur ein einziger Getreuer bleibt bei Alexios.)
Alexios:
Laß euch die Sünde und das Verderben!
Führt sie zum Tode alle beide!