»Nein. Er hat gewartet, bis ich in seinen Laden kam, und es erst mir erzählt; denn ich verschaffe ihm viel Kundschaft. Und er weiß, daß Juro der Sohn vom Kral ist, bei dem ich wohne. Ich habe ihm gesagt, er dürfe es niemand weitererzählen, was er gehört hat.«

»Warum?«

Die alte Wičaz zuckte die Achseln.

»Ich wollte Euch erst fragen, Pan Samo!«

Er antwortete nicht. Er blieb stehen, und seine Augen hafteten am Boden.

»Wenn Ihr wollt, Pan Samo, so wissen es in acht Tagen alle Wenden«, sagte sie in lauerndem und vertraulich klingendem Tone.

Er wehrte heftig ab.

»Nein! Es darf niemand wissen, – niemand – hörst du? – Oder du fliegst aus dem Hof, – hörst du? – Ich will es nicht! – Er ist mein Bruder! – Und ich – ich glaube überhaupt nicht, daß er das gesagt hat. Geh jetzt!«

Er machte wieder seine wegwerfende Handbewegung. Die alte Wičaz starrte ihn an und wußte nicht, was sie zu dieser Veränderung sagen sollte.