Hanka sah zum Fenster hinaus.

»Ich danke!« sagte sie.

»Es war in derselben Stube,« erzählte Hanzo, nur um die peinliche Spannung zu unterbrechen, »das ist nämlich unsere Spinnstube!«

Dann fragte er nach der letzten Ernte des Vaters. Elisabeth gab freundliche Auskunft, und die Spannung ließ etwas nach. Sie sagte auch, daß der Vater Herrn Hanzo gut kenne; sie seien schon einigemal Wahlmänner zusammen gewesen, auch einmal Geschworene.

»Ja, das stimmt«, sagte Hanzo. »Ich hätte nicht geglaubt, daß sich der gnädige Herr darauf erinnert.«

So ging es noch eine kleine Weile. Da stand Elisabeth auf.

»Ich muß jetzt gehen. Es wird so zeitig finster.«

Da ging Hanka rasch hinaus. Nicht lange darauf fuhr ein Wagen vor. Es war Hanzos guter Glaswagen mit den beiden Kutschpferden, das Staunen aller wendischen Kleinbauern. Der deutsche Knecht Wilhelm saß auf dem Bock.

»Elisabeth, erlauben Sie mir, daß ich Sie so weit fahren lasse, bis Sie in Sicherheit sind, und daß ich Sie begleite. Der Weg ist lang und einsam.«

»Ich bin Ihnen dankbar,« sagte Elisabeth erfreut, »wenn ich mich auch nicht fürchte. Es geschieht selten eine Schlechtigkeit in der Wendei.«