»O Kito, wenn du allein wachtest! Wenn du mich nach Hause gehen ließest! Ich würde dir auch gern meine Axt hier lassen.«
»Ich brauche keine Axt. Aber wenn du willst, geh nach Haus. Hier nützest du doch nichts.«
»Wirst du es auch niemand verraten?«
»Nein!«
»O Kito, ich mache dir deine neue Weste ganz umsonst.« Und fort war er.
Nun Kito ganz allein war, überkam auch ihn Furcht und Grauen. Die Nacht war so unheimlich still, so unheimlich dunkel. Und alle alten Sagen und bösen Geschichten wurden lebendig im Herzen des Alten.
Da hörte er ein Geräusch. Hatte er sich getäuscht? Da war wieder das Geräusch. Jetzt hörte er Tritte, deutliche Tritte. Kito lehnte sich an einen Baum. Eiskalter Schweiß rann ihm von der Stirn. Mühsam hielt er sich aufrecht.
Da – eine dunkle Gestalt, noch eine, noch eine. Drei oder vier.
Kito fing laut an zu ächzen.
»Ist hier jemand?« fragte eine Stimme. Es war die Stimme Juros.