»O Samo – Samo! Endlich seh' ich dich wieder!«
Er sagte etwas, was sie nicht verstand.
»Ist es dir nicht lieb, Samo, daß ich dir nachgekommen bin?«
»Warum soll es mir nicht lieb sein? Aber ich fürchte, dir wird es nicht lieb sein, daß du es getan hast, wenn du erst siehst, wie ich lebe!«
Er sprach mit abgewandtem Gesicht.
»Ich gehöre zu dir; ich bin dein Weib. Oh, warum hast du uns so lange nicht geschrieben? Fast zwei Jahre! Was haben wir ausgestanden um dich!«
»Ich konnte nicht! Ich mußte glauben, daß ihr mich verfluchtet!«
»Das haben wir nie getan. Von Anfang an nicht! Du warst nie schlecht!«
Samo sah finster zur Seite. Eine Weile schwiegen sie. Nur Hanka weinte leise vor sich hin.