Aufsprang der Kral in weher Wut.
»Und der eine – der letzte – er hat das Volk gesammelt, er hat an dem njemz Rache genommen, sein Blut vergossen, seine Burg zerstört, sein Land verwüstet – gesiegt –«
»Schweig, ehrwürdiger Greis – schweige, denn ich ertrage deine Worte nicht – die Schamröte verbrennt meine Wangen, wenn du so redest – – der letzte, der einunddreißigste, floh vor hundertfacher Übermacht und sitzt, ein beschämter Pilger, an deinem Tisch.«
»Du bist es?«
»Ja, ich!«
Still und traurig ging die Stunde weiter. Der Dunkle legte den Kopf auf den Tisch, der Alte deckte die Hände über die Augen, und seine Tränen tropften.
»So ist das Volk ohne Führer?« fragte er endlich mit tiefer Traurigkeit.
»Es ist allein. Wer bin ich, ihm zu helfen? Ein einziger könnte ihm helfen – – der Kral. Aber die Sonne ist untergegangen, und die Flur der Wenden liegt in Nacht.«
Da stand der Alte auf und sprach mit Feierlichkeit: