Er wollte voran. Schmaler faßte ihn am Arm und hielt ihn fest.

»Es ist roh! Ja, es ist widerlich roh! Aber der Mann ist betrunken!«

»Oh, es wird nicht lange dauern, da brüllen sie alle dieselbe Gemeinheit!«

»Nicht doch! Denken Sie daran, daß solch arme Leute jeden öffentlichen Anlaß zu einer Festlichkeit benutzen, weil ihr Leben so wenig Feste hat.«

»Da sind sie voll von diesem eklen Kannibalenfraß, da dürfen sie von einer edlen Toten sprechen wie von einem geschlachteten Tier! Ich halte es nicht aus! Ich werfe sie hinaus; ich werfe sie alle hinaus!«

»Es sind die Gäste Ihres Vaters! Roheiten kommen überall vor. Beruhigen Sie sich! Es ist ein ungebildetes Volk! Sie denken sich nichts so Schlimmes dabei!«

»Prosit! Prosit!« scholl es vom Großgarten her, und wieder kam der rohe Satz:

»Njet hordujo ta kóža přepita!«

Da überfiel Juro ein starker physischer Ekel; ein Brechreiz würgte ihn, dann riß er sich los und eilte nach dem Großgarten. Er sah eine Gruppe zechender Männer.

»Prosit, Juro, prosit!« schrien sie. »Njet hordujo …«