»Kennt ihr mich nun?« fragte er, und seine Augen flammten schön und herrlich auf. Dann ritt er mit Windeseile gegen die Berge hin, verschwand im Wald und wurde wieder sichtbar, als er langsam und in feierlicher Größe den Kamm des Riesengebirges entlang ritt, der im roten Schimmer der untergehenden Sonne lag.
Da erkannten ihn die drei; da wußten sie, wer die Gestalten waren, die ihren seltsamen Lebenspfad gekreuzt, da wußten sie, daß es der Berggeist Rübezahl war, der gesunde Naturgeist, der alles Schlechte vernichtet und allem Guten aufhilft.
Und so war es und so ist es noch heute und wird es immer sein. Und darum muß auch zu allen Zeiten vom Rübezahl erzählt werden.
Paul-Keller-Bücher
»Es gibt in Deutschland und Österreich kaum einen zweiten Schriftsteller, der künstlerische Vornehmheit und die besondere Art volkstümlicher Herzlichkeit in Ernst und Humor so bedeutsam zu verbinden weiß, wie der Schlesier Paul Keller …« (Kölnische Zeitung.)
Ferien vom Ich
Roman.
40.-45. Auflage.
Preis M. 5.–, gebunden M. 6.–