»Aber Mann, wenn auch heute Oxford-Cambridge-Tag ist, braucht doch dieses Volk nicht über einen anständigen Ausländer in ein so verrücktes –«

Ein Schrei. Ein »Seelenverkäufer«, in dem zwei Leute gesessen haben, ist gekentert. Die Kerle klammern sich an ihr Boot, kämpfen mit den Wellen und lachen, lachen, – – – sie ersaufen beinahe und zeigen doch auf mich und lachen – lachen –

Also – irgend jemand mußte hier verrückt sein! Und da doch wahrlich nicht ganz London plötzlich toll geworden war, so war wahrscheinlich ich – –

Ein Angler, der am Ufer sitzt, zieht eben einen Fisch aus dem Strom, sieht mich, kriegt augenblicklich Schreikrämpfe und fliegt samt Angelrute und Fisch kopfüber ins Wasser. Mich überläuft es siedendheiß. Ich zittere vor Aufregung.

Da – ein Marineschiff kommt daher. Endlich ein ernstes Fahrzeug. Ein wildes, knallartiges Gelächter der Mannschaft samt den Offizieren …

Also doch!! Elender Porter! Elender Brandy! Eine einzige Nacht, und ich bin – – o, es ist nicht zum Ausdenken! Vielleicht befinde ich mich gar nicht auf einem Schiff; vielleicht bilde ich mir das alles bloß ein! – Aber hier stehe ich doch, hier halte ich doch das Geländer, hier ist doch die Themse!

»Es ist ein guter Tag heute!« sagt freundlich der Kapitän.

»Guter Tag?«

Ich fange an, einfach radzuschlagen und die Beine nach oben zu strecken.