Rundum dröhnt die Luft, knallt, prasselt, ächzt, stöhnt, heult es vor Gelächter. Am Strande, auf kleinen Booten, auf Segelschiffen, auf Dampfern, überall, überall diese entsetzlich lachenden Menschen. Ich drehe mich um die horizontale oder um die vertikale Achse wie eine Spule oder wie ein Flugrad. Mit einem Wort: ich rotiere.

Der Kapitän behält seinen menschenfreundlichen, wohlwollenden, zufriedenen Gesichtsausdruck. Unheimlich, grauenhaft ist meine Lage.

Da endlich sehe ich den Pressedampfer. Selbst in meinen Kinderjahren habe ich nicht an Zauberei geglaubt, jetzt aber bin ich felsenfest überzeugt, daß ich mich auf einem verhexten Schiffe befinde.

»Halt! Kapitän, halt! Ein Boot! Ich will da hinüber! Da auf den vernünftigen Pressedampfer. Verlangen Sie meinetwegen, was Sie wollen, nur lassen Sie mich von diesem blödsinnigen Schiff herunter!«

Dort – dort sammeln sich die Hell- und Dunkelblauen zum Start. Die ganze internationale Pressegesellschaft sieht zu. Aber plötzlich verliert für sie die boat race alles Interesse, alle wenden sich meinem Schiff zu, und ein internationales Gelächter erdröhnt, untermischt mit Jubelrufen in aller Herren Sprachen.

Kalter Schweiß rinnt mir von der Stirn. Auch diese – auch diese Internationalen! Nur mühsam fuchtele ich noch mit den Armen.

»Was bin ich Ihnen schuldig?« keuche ich.

»Nichts!« sagt der Kapitän.

»Nichts? Für einen Extradampfer – nichts? Ach ja – ich – ich – bin ja –«

»Im Gegenteil,« fährt der Kapitän fort, »meine Gesellschaft ist Ihnen zu großem Dank verpflichtet, und ich bedaure nur, daß es nicht möglich ist, Sie beständig für uns zu engagieren. Sie wären eine Goldgrube für uns. Bitte, behalten Sie dies zum freundlichen Andenken!«