Der Idiot brach in Heulen aus, und Schräger mußte ihm den Mund zuhalten.

»Still, Gustav, sei doch still! Es hört Dich sonst jemand. Du kannst ja hierbleiben. Schrei nich – schrei nich, Gustav! – Komm, leg' Dich ins Bette, ich zieh' Dir die Hosen runter – so – und nu leg' Dich um; ich deck' Dich fest zu.«

Der Idiot klapperte mit den Zähnen, als er im Bette lag.

»Fürchte Dich nich, Gustav, fürchte Dich nich, es kommt kein Mensch. Schlaf' ruhig ein! Es kommt niemand!«

»Du, ich hab'n gesehn! A weiß jetzt, daß ich angezünd't hab'!«

»Bist Du ruhig, Gustav, bist Du ruhig! Du hast ja gar nich angezünd't.«

»O ja, ich hab'! Mit zwei Streichhölzeln! A wollte mich rausschmeißen – uh, und es war doch so kalt.«

»Wenn Du nich ruhig bist, Gustav, kommt der Gendarm. Das darfst Du keinem sagen, sonst wirst Du fortgeholt. Niemand darfst Du das sagen, hörst Du? Keinem Menschen!«

Schräger zitterte vor Erregung.