Abseits an einer Mauer saßen Hannes und Lene. Sie hatten ein jedes einen Hammer in der Hand, und damit schlugen sie Kalk los von alten Ziegeln.

Als sie Heinrich sahen, kamen sie rasch auf ihn zu. Mit herzlicher Freude begrüßten sie den Heimkehrenden.

»Jesses,« schrie Hannes, »nu hat niemand an den Koffer gedacht. Na, da haste gut schleppen können. Gib mal her! Schwerleck, der zieht! Na, siehste, Heinrich, Du mußt nich immer so viel Bücher reintun, denn sie sind schwer, und pauken tuste in den Ferien doch nich!«

»Von wem haste denn den Strauß?« fragte Lene.

Heinrich wurde rot und suchte nach einer Ausrede. Aber dann sagte er mit möglichstem Gleichmut:

»Ach, ich hab' die Schräger Lotte getroffen, und die hat ihn mir geschenkt!«

»Die Schräger Lotte?« fragte Lene streng.

»Die Schräger Lotte?« wiederholte Hannes entrüstet. »Na, ich danke, mit der gibst Du Dich noch ab und läßt Dir Sträuße schenken? Das hätt' ich nich von Dir gedacht!«

»Aber was – was ist denn?«