Eine solche Reihe bestand aus Heinrich und Lene Raschdorf, Mathias Berger, Liese, dem Schaffer und seinem Sohne Hannes.
Die Buchenhofleute gingen immer für sich. Sie vermischten sich mit den anderen nicht.
Früher waren sie mit bei der Musikkapelle gewesen, jetzt schon lange nicht mehr. Sie waren einmal beleidigt worden.
»Das ist kein Schade,« hatte der Mathias damals gesagt, als er mit seiner Trompete nach Hause kam, die sonst auf dem Chor neben der Orgel hing, »gar kein Schade, denn die Sänger und Musikanten sind die unandächtigsten Leute in der ganzen Kirche. Wenn sie musizieren, da haben sie bloß immer aufzupassen, daß sie nich aus 'm Takt kommen, und könn'n an a Herrgott nicht denken, und wenn Pause is, da schnaupen sie sich die Nasen aus oder quatschen miteinander. Na, ich sage: Wenn der Herr Jesus mal auf so 'n Chor käm', der schlüg' manchem die Baßgeige um die Ohren.«
»Is richtig,« hatte der Schaffer gesagt und sonst nichts, hatte aber auch damit seine künstlerische Stellung als Paukenschläger begraben.
Am nächsten Sonntag aber, als Reichel mit Mathias in der Kirche unten im Schiff saß, schlief er ein. Da sagte Mathias auf dem Heimwege, für den Schaffer wäre das Paukenschlagen immer noch der allerbeste Gottesdienst.
Nach der kirchlichen Feier an jenem Ostermorgen gingen die Buchenhofleute miteinander heim.
Sie waren sehr fröhlich, denn es ging ihnen gut. Heinrich war nun endgültig von der Schule zurück. Er hatte die Berechtigung zum Einjährigen-Dienst erworben, und Mathias Berger war zufrieden mit ihm. Heinrich war ein hochgewachsener, etwas blasser, aber hübscher Bursche geworden.
»Nun kann's gehen, wie's will, Heinrich, nu find'st Du immer 'ne Stelle.«