Im Hausflur auf der Treppe saß seine Schwester Lene. Sie hatte den Kopf auf beide Hände gestützt. Neben ihr stand Mathias, der in der Stadt gewesen und eben heimgekommen war.

»Du warst im Kretscham, Heinrich?«

»Ja, ich habe die Steuer hinübergetragen!«

Mathias sah ihn milde an.

»Es ist schon recht, Heinrich, Du kannst ja tun, was Du willst.«

»Aber ich – ich lauf' fort!« rief Lene.

Sie sprang auf.

»Geh in die Stube, Heinrich! Die Lene laß mir! Fortlaufen darf sie ja nich. Sie gehört ja ebensogut hierher wie Du!«

Heinrich ging nach der Stube. Liese Berger brachte ihm das Abendessen. Freundlich sah sie ihn an.

»Ist es gut gegangen?« fragte sie.