»Ja, Liese, ganz gut.«

Das blasse Mädchen nickte freudig.

»Und die Lene wird schon dableiben, wir reden ihr ja alle gut zu.«

Sie bediente ihn mit ihrer großen Freundlichkeit und ihrem stillen Eifer. Sie reichte ihm alles zu und fragte, ob es ihm auch schmecke.

Er mußte sich zwingen zum Essen. Und er wünschte fast, die freundliche Liese sei nicht bei ihm. Ihre Freundlichkeit tat ihm heute weh!

Sie sah ihn besorgt an.

»Du mußt Dich nicht so ärgern, Heinrich. Es wird ja alles wieder gut. Du mußt essen, Heinrich!«

Bald darauf ging er nach seinem Zimmer. Er mußte allein sein. Um alles in der Welt wollte er jetzt mit niemand sprechen, auch mit der Lene nicht. Er dachte kaum an sie.

Er wollte nachdenken, aber er vermochte nicht auf seinem Stuhle stillzusitzen. Angekleidet warf er sich aufs Bett und blinzelte in das Lampenlicht.