An derselben Stelle hatte vor Jahren Mathias Berger seinen sterbenden Vater auf seinen kleinen Schlitten geladen. Und nun ging es wie damals behutsam die Anhöhe hinab den Buchenhöfen zu.

»Heinrich!«

Sie klammerte sich fest an ihn.

»Lotte, Lotte! Geliebte Lotte!«

Sie war ohnmächtig.

Er bettete sie an seine Brust und schlang den rechten Arm um sie. Mit der linken Hand hielt er die Zügel.

So bleich und so schön war sie, und sie atmete schwer, aber doch nicht schwerer als der junge Buchenbauer. Er betrachtete immer ihr süßes, bleiches Gesicht. Und einmal bückte er sich hastig scheu über sie und küßte sie auf den Mund. Ein Seligkeitsschauer glühte ihm durch den Körper. –

Als sie in die Nähe des Buchenhofes kamen, gingen zwei durch den Garten – Mathias und Liese.

Sie hielten Ausschau. Und nun gewahrten sie ihn. Die Hände legten sie über die Augen, um besser sehen zu können. So standen sie regungslos wie Bildsäulen.