»Nach – nach dem – dem Arzte fahren?«
Heinrich sah, daß der Mann betrunken war.
»Ja, es ist keine Zeit zu verlieren! Hören Sie, Herr Schräger, ich werde selbst den Arzt holen. Hören Sie?«
»Ja – ja – den – Doktor –«
Heinrich war schon draußen. Der Wirtschafterin schärfte er ein, den Schuh und den Strumpf vorsichtig abzuziehen und den Fuß immerfort mit kaltem Wasser zu kühlen. Er fahre nach dem Arzt.
Dann sprang er auf die Droschke und fuhr nach dem Buchenhof. Auf den Stufen vor der Haustür standen Hannes und Lene. Mathias und Liese waren nicht zu sehen.
»Hannes, schnell die beiden Rappen einspannen! Ich fahr' nach dem Arzt. Fräulein Schräger ist verunglückt.«
Hannes und Lene sahen ihn wortlos an.
»So steht doch nicht so blöde da! Sie ist ein Stück mit mir gefahren, und als sie absteigen wollte, ist sie gefallen, und der Fuß ist ihr überfahren.«