Die schroffe Abweisung verschlug dem andern nichts.
»Geheimnisse sind's ja eigentlich nich. Aber das möcht' ich im Vertrauen sagen: ich halt auf a Schräger nich mehr so große Stücke; ich glaub' nich mehr alles. Na, glauben kann man ja, was man will – was?«
Dem schlichten, ehrlichen Manne waren die versteckten Andeutungen zuwider.
»Sag' nur, was Du von mir willst; was Du mit 'm Schräger hast, is mir egal.«
»Na ja, ich hab' nischt mit ihm. Aber das will ich Dir sagen, der Schräger spekuliert wieder, daß die Höfe zusammenkommen sollen –«
»Was? Wieso?«
Der Barbier war froh, nun endlich doch das Interesse seines Begleiters geweckt zu haben. Deswegen sagte er eifrig: »Na, Mathias, mir is immer gewesen, als hätt' ich was mit Dir wieder gutt zu machen. Früher haste gesagt, der Schräger will die beiden Höfe haben; da biste bestraft worden, und die Leute haben sich gefreut, na, und ich: gefreut hab' ich mich ja nicht, aber ich hab' doch gedacht, der Schräger hätte recht –«
»Wozu die alten Geschichten?«
»Na, ich will Dir's sagen: Gestern hat der Schräger im öffentlichen Gasthause gesagt, daß a die Höfe zusammenbringen will.«