»Och ja! Ich freu' mich schon, Lene! 's soll ja sehr hübsch sein bei a Soldaten!«

Sie antwortete nicht und schritt schnell weiter.

Nach einer Weile sagte er: »Eigentlich freu' ich mich gar nich, Lene.«

Sie antwortete etwas hastig und stoßweise: »Warum nich? Du kommst fort zu Leuten; Du siehst und hörst was, und Sonntags kannst Du tanzen gehn mit a Stadtmädeln. Das wird Dir schon gefall'n.«

Er sprang vom hohen Wegrande herab und faßte sie erregt am Arme: »Nein, Lene, nein! Ich tanz' nich mit a Stadtmädeln, mit keiner einzigen tanz' ich, ich bin bloß Dir gutt, bloß Dir!«

»Nu, Hannes! Was fällt Dir denn ein?«

»Ich muß Dir's sagen, Lene, eh' ich fortkomm'! Sonst halt ich's nich aus; sonst lauf' ich fort am ersten Tage. Ich bin Dir so sehr gutt, und wenn Du mir nich wieder gutt bist, da wär's besser, ich wär' tot. Und du mußt mich heiraten, Du mußt, Lene!«

Sie sah ihn an und brach in ein schallendes Lachen aus.

»Lene, lach' nich! Lach' nich, Lene! Es is mei Ernst! Hör' auf zu lachen! Du machst mich verrückt!«

Aber sie lachte immer weiter.