Frühling und Sommer waren vergangen, der Herbst stand vor der Tür. Es war eine arbeitsreiche Zeit gewesen. Die Buchenhofleute waren noch viel stiller geworden als sonst, und sie gingen alle nebeneinander her wie Fremde.

Die Liese war vom Buchenhof weggezogen und wohnte unten im Dorf bei ihrer Tante. Und an einem trüben Herbsttag hatte auch Hannes Abschied genommen. Mit seinem kleinen Handkoffer war er in die Wohnstube getreten.

»Ich – ich komme bloß noch Adieu sagen. Es is Zeit auf die Bahn.«

Heinrich reichte ihm mit Herzlichkeit die Hand.

»Leb' gesund, Hannes! Laß Dir's gut gehen bei den Soldaten! Und hab' viel tausend Dank für alles!«

Hannes wandte sich ab.

»Ich – ich dank' auch für alles!«

»Du wirst uns fehlen, Hannes. Mir am meisten! Aber wenn die zwei Jahre um sind, kommst Du wieder zu uns.«