»Was?! Wie?! Wer sagt das! Was geht Dich das an? Was? Hast Du mir was zu sagen? Du?!«

»Nö! Aber raten möcht' ich Dir was: Leg' Dich a bissel schlafen!«

»Mathias! Bist Du denn besoffen? Wie kommst Du denn bei meiner jetzigen Lage zu solch dämlichem Gerede?«

»Es wär' Dir sehr gutt, wenn Du a bissel schlafen tät'st, nachher könnt' man doch mit Dir reden. Ob Du nu willst oder nich, das is egal. Wir müssen auch endlich amal miteinander verrechnen. Wer weiß, was nu aus Dir wird, und um mein Geld möcht' ich nich kommen.«

Der Buchenbauer sah Mathias unsicher an.

»Das sind Ausreden! Um das Geld ist Dir's nicht. Ich versteh' Dich schon!«

»Schön, wenn Du mich verstehst! Jawohl, ich geh' Dir nich vom Halse, bis Du schläfst, oder bis Du wieder andere Augen hast – nich solche! Verstehste mich? Und rausschmeißen kannste mich nich, keen Knecht packt an, und alleine biste zu schwach. Ich geh' Dir nich vom Leder, Heinrich, Du magst machen, was Du willst.«

Heinrich Raschdorf trat mit verbissenem Zorn ans Fenster. Der Mann wollte ihn durch das Gerede um seine Stimmung bringen, um seine Stimmung. Das merkte er.

»Mathias, Du hast mich seither nicht gefunden, warum kommst Du jetzt? Ich brauch' Dich nich, ich will Dich nich! Ich will, daß Du mich machen läßt, was ich Lust hab'! Ich nehm' von Dir keine Lehre mehr an, verstehst Du! Und wenn Du durchaus hier bleiben willst, gehe ich!«