»Wenn Du gehst, geh'n wir zusammen, Heinrich,« sagte Mathias und erhob sich.

Voll Ingrimm sank der junge Buchenbauer auf einen Stuhl.


Bis gegen zwei Uhr nachmittags zankten sie miteinander. Gegen drei Uhr schlief Heinrich Raschdorf wirklich auf dem Sofa ein. Seit drei Nächten hatte er nicht mehr ordentlich geschlafen, und es lag wie schwere Betäubung auf seinem Hirn.

Mathias setzte sich in den Lehnstuhl am Fenster und wachte bei ihm. Durch den tiefen Ernst seines Gesichtes schimmerte ein Lächeln über den Sieg, den er errungen. Nach einiger Zeit kam der Schaffer in die Stube getappt.

»Pst! Tritt doch nich so auf, Mensch!«

Der Schaffer zog die Holzpantinen aus und nahm sie in die Hand.

»Is wahr?« fragte er leise und zeigte mit den Pantinen erst auf Heinrich und dann nach dem Kretscham.

Mathias nickte.