»Das ist alles, was sein kann, daß Ihr das einseht! Das ist ja gerade noch zeitig genug. Nachdem alles kaput gegangen ist, sehen sie's ein!«

»Heinrich, laß mich wieder hier, laß mich wieder bei Dir!« schluchzte Lene.

»Nein! Wer fortläuft, braucht nicht wiederzukommen! Niemand! Nicht Mathias, nicht Du und auch die drüben nicht! Sie hätte nicht nötig gehabt, so heimlich zu tun; ich hätt' sie nicht geholt. Und Dich brauch' ich nicht mehr! Ich brauch' niemand!«

Die Lene erhob sich.

»Soll ich – soll ich wirklich gehen, Heinrich?«

»Ja!«

»Nein, sie geht nich, und ich geh' auch nich! Wir bleiben hier. Morgen früh, wenn Du willst, werden wir gehen. Nich jetzt in dem Wetter und in der Nacht! Das kannste nich verlangen!«

Heinrich antwortete nicht. So setzten sich beide an den Tisch. Eine Weile waren alle stumm, dann sagte Mathias:

»Heinrich, willste uns nich sagen, was Du machen wirst?«

»Ist nicht nötig!«