Da sagte Mathias nichts mehr. Er wußte, daß der junge Buchenbauer, in dem es fürchterlich arbeitete, von selbst sprechen würde. So kam es auch. Er sprang nach einer Weile auf und reckte die Arme in die Luft.

»Fort muß ich – fort, fort aus diesem elenden, verfluchten Hause – oder – oder –«

»Heinrich, sieh mal, es wär' schon gutt, wenn Du vernünftig mit uns reden tät'st. 's beste is, Du verkaufst a Hof, und bis Du ihn los bist –«

»Soll ich hier bleiben? Hier? Nicht einen Tag! Nicht einen halben Tag mehr!«

»Das sag' ich auch. Du mußt bald fort! Morgen! Und daß die Wirtschaft nich allein is, bleiben die Lene und ich hier, bis wir sie los sind. Dann schicken wir Dir das Geld, und Du brauchst Dich um nichts weiter mehr zu kümmern, auch um uns nich.«

Darauf hörte Heinrich, und es kam eine Unterredung zustande, bei welcher Mathias Berger fast ganz allein sprach, in deren Verlauf er aber doch den jungen Buchenbauer vollends für seine Pläne zu bestimmen wußte.


So nahm Heinrich Raschdorf am anderen Tage Abschied vom Buchenhofe. Er war blaß, sonst verriet keine Miene seine Aufregung. Mit Mathias und Lene sprach er nur von rein geschäftlichen Dingen. Dem Mathias würde er alsbald eine gerichtliche Vollmacht schicken, den Buchenhof zu verkaufen.

Kurz nach Mittag gab er dem Schaffer den Befehl, anzuspannen. Er selbst trat noch einmal in die Wohnstube.